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Fahrberichte

Ein wenig Bockerl-feeling vorab gefällig? Ein paar Fahrberichte sollen Ihnen einen kleinen Vorgeschmack geben!

Blomberg im Januar -2 Grad 7.30
Uhr Hier stehen wir also am Parkplatz und schultern unsere Bockerl. Wir haben uns warm angezogen, denn wir testen heute mal das Bockerlfahren auf teilweise vereisten und festgetretenen Schnee-Untergrund. Neben uns schnallen gerade 2 Münchner ihre Skier vom Dachträger und schauen uns etwas verdutzt an. „Was ist denn das?“ fragen sie uns. „Das ist ein Sommerrodel, aber der funktioniert auch im Winter!“. „Fahrt ihr da auf der Skipiste?“ fragen sie nach. „Nein auf dem Weg zur Berggaststätte werden wir fahren!“. Also gehen wir los und als wir uns nach etwa 100 Meter noch mal umdrehen stehen die beiden immer noch da und schauen uns ungläubig nach. Oben angekommen ziehen wir uns Handschuhe und eine Mütze über und los geht’s. Anfangs noch etwas vorsichtig, später dann immer sicherer. Dabei immer wieder mal Bergsteiger und Rodler die uns entgegenkommen und nicht verstehen was sie da sehen. Unten angekommen haben wir wieder ein zufriedenes Grinsen im Gesicht und fahren zum Bäcker, um uns Semmeln für`s wohlverdiente Frühstück zu holen.

Blomberg im Sommer
Wir sind wieder mal am Blomberg, unserem Haus- und Testberg unterwegs. Da es hier mehrere Möglichkeiten für Aufstieg und Abfahrt gibt, ist das der ideale Berg. Es ist früher Abend und es ist Eile angesagt, denn es schaut nach Gewitter aus. Beim Raufgehen zieht es immer weiter zu und der Himmel ist ganz schwarz. Kein Mensch mehr unterwegs! Wir trösten uns mit dem Gedanken, dass wir ja innerhalb von 5 Minuten am Auto sind. So kurz nach der Hälfte spüren wir die ersten Tropfen, dann wird der Regen immer stärker. So jetzt aber nichts wie rauf auf´s Bockerl und ab nach Hause! Bei immer stärker werdendem Regen steigt auch unsere Risikobereitschaft. Jede Kurve wird am Limit gefahren, wir bolzen was das Zeug hält. Kurz gesagt wir fahren über unsere Verhältnisse. Unten angekommen schnell ins Auto, denn mittlerweile geht ein Wolkenbruch herunter. Im Auto schütteln wir unsere Köpfe und versprechen uns, dass wir das nächste Mal unbedingt wieder langsamer fahren werden, denn das war viel zu gefährlich, ….aber saugut war’s!

Kesselberg in Kochel am See
Es ist 18.30 Uhr und ein schöner Sommertag. Heute wollen wir mal testen wie das Bockerl sich auf der Teerstrasse fahren lässt. Die Stecke ist etwa 6 km lang, hat etwa 5% Steigung und ist sehr kurvenreich. Allerdings hatten an diesem Abend auch hunderte Motorradfahrer die gleiche Idee, am Kesselberg ihre Runden zu drehen. Beim Runterfahren komm ich mir etwas wie ein Außerirdischer vor unter dem Geröhre der Motorräder. Als ich dann an einer 180 ° Kurve vorbeikomme steht eine ganze Horde von Biker in einer Parkbucht, um das Geschehen zu verfolgen. Mein Tempo von “nur 50 km/h“ war aber dennoch einen großen Applaus wert. Vielleicht war das nicht ganz der richtige Platz, aber Spaß gemacht hat’s auf jeden Fall!

Fahrbericht Wallberg
An einem schönen Sonntagmorgen machen wir uns auf den Weg gen Gipfel. Am Parkplatz geben wir wie üblich unsere ersten Auskünfte zum Bockerl. So nach etwa 2 Stunden haben wir uns bis zur Bergstation durchgeratscht, da man ja fast an keinem Bergsteiger vorbei kommt ohne ihm zu erklären, was man da auf dem Buckel hat. Das Interesse ist enorm und nach einer Abschluss – Audienz im Gipfelhaus machen wir uns auf den Weg nach unten. Diesmal wählen wir die Asphaltstrecke ins Tal. Die schier endlose Abfahrt wird in vollen Zügen genossen und entschädigt für den langen Aufstieg.

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